28.01.2020 in Allgemein

Ansprache von Stadtverordnetenvorsteher Bernd Führer zum Holocaustgedenktag am 27. Januar 2020

 

„Heute am 27.Januar gedenken wir des 75. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz.

Man könnte jetzt auf den Gedanken kommen zu sagen: Das ist lange her, und ich habe damit nichts zu tun.

Es gibt leider immer mehr Menschen, die so denken.

Aber, auch wenn viele zu dieser Zeit noch nicht gelebt haben, so waren die Verbrechen, die im Namen Deutschlands verübt wurden, so unbeschreiblich grausam, so unglaublich, dass alle Menschen -und eben insbesondere die Deutschen- die Pflicht haben, diese unmenschlichen Verbrechen nicht zu vergessen.

Wir müssen daran erinnern und daran erinnert werden, um der jungen Generation von heute, und allen Generationen, die noch nachkommen, klar zu machen, zu was Menschen

in der Lage sind zu tun, wenn ihnen nicht frühzeitig Widerstand entgegengebracht wird.

Die Erinnerung an Auschwitz ist gleichzeitig die Verantwortung, den Anfängen zu wehren.

Hass und Hetze gegen Minderheiten, gegen Juden, Moslems, Ausländer, Schwulen, Lesben - das ist der Nährboden für Schlimmeres.

Wer heute meint, dass es langsam an der Zeit wäre, die Verbrechen der Deutschen im 3. Reich ruhen zu lassen, hat nichts verstanden.

Mein Geschichtslehrer in der 8. Klasse hat uns immer wieder gesagt, dass sich Geschichte ständig wiederholt und man nur aus den Fehlern der Geschichte für die Zukunft lernen kann. Nur wer die Geschichte kennt, kann auch die Gefahren erkennen.

Die Verbrechen im 3. Reich und das unfassbare Leid der Opfer dürfen nicht vergessen werden. Alle Demokraten müssen wachsam sein, und wir müssen unsere Stimme jederzeit gegen jede Form von Rassismus, Antisemitismus und Intoleranz erheben.

Wir, und alle Generationen nach uns, sind verantwortlich dafür, dass sich solche Taten niemals wiederholen.

Und dafür braucht es immer wieder solche Gedenktage wie heute.

In einem Kommentar des HR habe ich heute folgendes gehört:

Wenn wir für jeden in der Shoa ermordeten Juden eine Minute schweigen müssten, wäre es elf Jahre lang still in Deutschland.

Ich bitte Sie, sich für eine Minute von ihren Plätzen zu erheben.“

08.10.2019 in Ortsverein

Bürgermeisterwahl 2020 - SPD Groß-Bieberau lädt Bewerber zum Gespräch

 

 

Hauptthema bei der Mitgliederversammlung der Groß-Bieberauer Sozialdemokraten war die im Februar 2020 stattfindende Bürgermeisterwahl. Gesucht wird eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger für den aus Altersgründen im Juni kommenden Jahres aus dem Amt ausscheidenden Bürgermeister Edgar Buchwald, der dieses Amt dann 12 Jahre lang ausgeübt hat.

Da aus den Reihen der Groß-Bieberauer SPD kein Kandidat zur Verfügung steht und auch die Suche nach interessierten Bewerbungen trotz intensiver Unterstützung des Unterbezirks Darmstadt-Dieburg letztlich erfolglos geblieben ist, hatten auf Vorschlag des Vorstandes jetzt die Mitglieder das Wort. Zur eigens dafür Anfang Oktober einberufenen Mitgliederversammlung waren Anja Dorothea Vogt, Bewerberin der FWG und Jörg Wegel, CDU-Kandidat, zur Präsentation und Aussprache eingeladen.

Von der Möglichkeit, die beiden Bewerber zu ihren jeweiligen Vorstellungen und Zielen für Groß-Bieberau zu befragen, machten die Anwesenden ausgiebig Gebrauch.

Motivation, persönliche Voraussetzungen, Zielsetzungen, und Perspektiven waren die wesentlichen Fragestellungen, die von beiden Aspiranten mit unterschiedlichen Gewichtungen beantwortet wurden.

In einer anschließenden internen Diskussionsrunde wurde deutlich, dass ein Votum der SPD Groß-Bieberau zugunsten von Anja Dorothea Vogt erfolgen würde, das sodann auch durch einen Beschluss zum Ausdruck kam, der ohne Gegenstimmen gefasst wurde.

„Wir sind davon überzeugt, dass von Frau Vogt neue Impulse für Groß-Bieberau ausgehen und sie aufgrund ihrer persönlichen und fachlichen Kompetenz in der Lage ist, positive Akzente zu setzen und die Stadt auf allen Gebieten voran zu bringen“, bewertet Vorsitzender Marco Kurtzke das Ergebnis der Diskussion. „Die SPD Groß-Bieberau bittet daher alle Wählerinnen und Wähler bei der Wahl am 2. Februar 2020 Anja Dorothea Vogt das Vertrauen auszusprechen und sie zur künftigen Bürgermeisterin unserer Stadt zu wählen“, lautete seine Empfehlung, die mit Zustimmung der Anwesenden zur Kenntnis genommen wurde.

12.09.2019 in Ortsverein

Donnerstag ist Kinotag

 

Thema: „Science Fiction und ihr Wirklichkeitsbezug“

Mit dem Film eines deutschen Regisseurs setzt die SPD Groß-Bieberau am Donnerstag, 17.10.2019 ihre Filmreihe „Science Fiction und ihr Wirklichkeitsbezug“ fort. Beginn ist um 19:00 Uhr im Sitzungssaal des Bürgerzentrums.

Nach einer kurzen Einleitung von Rolf Schellhaas folgt eine Science-Fiction–Dystopie zum Thema „Menschlichkeit“.

Der komplexe Film führt durch verschiedene Zeitebenen und verbindet die Schicksale der Akteure miteinander.

FSK ab 12 Jahren

Ein Film, der es wert ist darüber nachzudenken und zu reden!

Der Eintritt ist frei.

30.08.2019 in Ortsverein

Marco Kurtzke führt die SPD Groß-Bieberau

 

 

Vorstand ist wieder komplett

Bei der eigens dafür einberufenen Mitgliederversammlung wurde mit einstimmigem Votum Marco Kurtzke zum Vorsitzenden der Groß-Bieberauer Sozialdemokraten gewählt. Marco Kurtzke (38) ist verheiratet und Vater von 3 Töchtern und einem Sohn. Er wohnt seit 5 Jahren in Groß-Bieberau und ist bereits seit 17 Jahren Mitglied der SPD. Beruflich ist er als Service-Manager bei einem weltweit tätigen Maschinenbauunternehmen unterwegs.

Eine Nachwahl war erforderlich geworden, da bei der Mitgliederversammlung im April kein Vorsitzender gewählt werden konnte. Der seitherige Vorsitzende Axel Goldbach wurde nunmehr zum Stellvertreter gewählt und teilt sich diese Funktion mit Bernd Führer.

Dem kompletten Vorstand gehören weiterhin Rechner Holger Schnellbächer, die Schriftführerin Dr. Eva Fritsch und die Beisitzer Heike Threin, Edgar Buchwald, Rolf Schellhaas, Peter Schweikhard und Georg Weber an.

Mit guten Wünschen wurde auf der Mitgliederversammlung außerdem mit Denise Kurtzke das jüngste Neumitglied der SPD Groß-Bieberau begrüßt und erhielt aus den Händen des frischgebackenen Vorsitzenden das Parteibuch.

 

 

18.08.2019 in Ortsverein

Odenwälder Apfelweinfest in der „Alten Schmiede“

 

Erstmals veranstaltete die SPD-Groß-Bieberau ein original Odenwälder Apfelweinfest in der ehemaligen „Alten Schmiede“ von Marianne Wachsmuth und hatte damit offenbar ein glückliches Händchen.

Bereits kurz nach Beginn war die gemütliche Gaststube voll besetzt. Das Angebot an Hüttenthaler Handkäs‘, hausgemachtem Kochkäs‘ und Fleischwurst fand zusammen mit den Odenwälder Apfelweinen, Apfelsaft und anderen Getränken besten Zuspruch, sodass der Service der Genossinnen und Genossen alle Hände voll zu tun hatte, um die Gäste zufrieden zu stellen. Auch die SPD-Landtagsabgeordnete Heike Hofmann aus Weiterstadt kam vorbei und mischte sich unter die Besucher. „Ich freue mich, dass ein neues Angebot der SPD-Groß-Bieberau so gut angenommen wird. Die SPD in Groß-Bieberau weiß offenbar, was die Leute mögen“, so ihre positive Einschätzung.