SPD will Pumptrack unterstützen

Veröffentlicht am 15.06.2021 in Ortsverein

 

Vorstand berät über Standort und Finanzierung

Zur Beratung über den geplanten Pumptrack hatte sich an diesem Montag der Vorstand der Groß-Bieberauer SPD verabredet. Vorsitzender Marco Kurtzke stellte dazu einleitend fest, dass die Sozialdemokraten das von einigen privaten Initiatoren angestoßene und von der TSG Groß-Bieberau aufgegriffene und vorangetriebene Projekt im Grundsatz befürworten.

Bemängelt wurde indes, dass auf den favorisierten Standort und die Ausführungsart von Seiten des Parlamentes keinerlei Einfluss genommen werden konnte. Denn obwohl im IKEK-Prozess der Stadt das Freizeitgelände am jetzigen Sportplatz zu einem Auen- und Erholungspark „Im Briebel“ aufgewertet werden soll und dafür bereits Planungen beauftragt worden sind, soll der Pumptrack auf einem kreiseigenen Grundstück an der Albert-Einstein-Schule errichtet werden.

Auch die geplante Ausführung mit asphaltierten Fahrbahnen stößt bei den Genossen auf Kritik. „Wir haben uns im Parlament einen Klimavorbehalt bei allen Beschlüssen auferlegt und sollten endlich damit auch konkretes Handeln verbinden“, stellt die umweltpolitische Sprecherin der Fraktion, Dr. Eva Fritsch fest. „Sowohl beim Bau der Flächenversiegelung als auch bei deren späterem Rückbau entsteht eine vermeidbare CO2-Belastung. Und an einem ohnehin durch das Fahrzeugaufkommen des Schulbetriebs belasteten Ort wird weiterer Verkehr erzeugt, da außer Groß-Bieberauer Nutzern auch Gäste aus dem Fischbach- und Gersprenztal zu erwarten sind“, so ihre Prognose.

Trotz aller Kritik möchte die SPD jedoch mit einem eigenen Antrag zur Finanzierung das Projekt unterstützen. Sie schlägt dazu vor, anstelle des im städtischen Haushalt mit Sperrvermerk angesetzten Betrages von pauschal 80.000 €, das auf rd. 240.000 € veranschlagte Vorhaben der TSG nach den Richtlinien für die Vereinsförderung zu bezuschussen. Bliebe danach noch ein Fehlbetrag, könnte die Stadt, wie schon in anderen Fällen, mit der Übernahme einer Bürgschaft dem Verein die Sicherheiten für eine Darlehensfinanzierung bieten. Bereits in der kommenden Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am Mittwoch kommender Woche soll die Finanzierung des Pumptrack beraten und eine Empfehlung für die Parlamentssitzung am 28. Juni gegeben werden.

 
 

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