Schlachtessen 2014

Veröffentlicht am 20.01.2014 in Ortsvereine

Politik und Musik beim Schlachtessen der SPD Groß-Bieberau



Schlachtessen und Politik gehören bei der SPD Groß-Bieberau zusammen. V.l.n.r.: Dr. Jens Zimmermann, MdB, SPD-Vorsitzender Axel Goldbach, Landrat Klaus Peter Schellhaas, Petra Buchwald, Bürgermeister Edgar Buchwald und Oliver Schröbel aus Groß-Umstadt.

Metzelsupp, Schweinepfeffer und Wellfleisch, gewürzt mit Odenwälder Mundartgesang und etwas Politik – das perfekte Rezept für ein gelungenes Schlachtessen, zu dem Vorsitzender Axel Goldbach die Gäste der SPD Groß-Bieberau bereits zum 23. Mal im „Deutschen Haus“ begrüßen konnte. Sein besonderer Gruß ging an Dr. Jens Zimmermann, den SPD-Bundestagsabgeordneten im hiesigen Wahlkreis, an Landrat Klaus-Peter Schellhaas und nicht zuletzt an Bürgermeister Edgar Buchwald, der sich am 16. Februar erneut zur Wahl stellt. Zur musikalischen Unterhaltung hatte die SPD wieder einmal „de Guggugg“, alias Jürgen Poth, aus Spachbrücken eingeladen, der mit Mundartgeschichten und Odenwälder Liedern zum Mitsingen für gute Stimmung sorgte.
In ihren Grußworten hoben Landrat Schellhaas und Dr. Zimmermann die vorbildliche Arbeit des Groß-Bieberauer Bürgermeisters hervor, die vor allem in einer soliden Finanzsituation der Stadt ihren Ausdruck findet. Daneben betonten sie Edgar Buchwalds Engagement für die Fortentwicklung der Planungen zur B 38-Umgehungsstraße. „Erst nachdem Edgar Buchwald kurz nach seinem Amtsantritt mit einem Verkehrsforum für Aufmerksamkeit bei den Verantwortlichen in Bund und Land gesorgt hat, ist nach Jahren des Stillstandes wieder Bewegung in die Sache gekommen“, war die lobende Einschätzung des Landrates. Auch beim bevorstehenden Ausbau des „schnellen Internets“ sei es Landrat Schellhaas zufolge Edgar Buchwald gewesen, der nötige Impulse gegeben hat. Kritische Töne fand der Landrat für die sich nach seiner Meinung verbreitende „Unsitte“, von interessierter Seite mit Dienstaufsichtsbeschwerden vor anstehenden Wahlen Stimmung machen und die Kommunalaufsicht instrumentalisieren zu wollen. Auch aus Groß-Bieberau seien kürzlich solche „Beschwerden“ über den Bürgermeister eingegangen, die nunmehr in aller Ruhe beim Landkreis auf ihren sachlichen Gehalt geprüft würden.
Bürgermeister Edgar Buchwald machte anschließend deutlich, worauf es ihm bei einer hoffentlich bevorstehenden zweiten Amtszeit vor allem ankommt: mit Erfahrung und Weitblick der Bürgermeister für alle zu sein. Sein besonderes Augenmerk gelte dabei, neben der Sicherung eines soliden städtischen Haushaltes, der Entwicklung der Innenstadt, dem Bau des Seniorenzentrums, der Sicherung des Bildungs- und Betreuungsangebotes der Stadt und schließlich der Unterstützung des vorbildlichen ehrenamtlichen Einsatzes auf allen Gebieten.

Nach soviel Politik und einer ausgiebigen Stärkung mit den aufgetischten Schlachtplatten wurde im „Deutschen Haus“ begeistert gesungen. Der „Guggugg“ trug Stücke mit mundartlichen Texten aus dem Odenwald vor und hatte zum Mitsingen Liedblätter ausgeteilt. Vertonte Schilderungen über spezielle Eigenheiten der odenwälder Mundart, übers Kranksein „wann mer net in de Reih is“, bis zur Liebschaft, die „zwische Bic-Mäc un Pommes so was Frommes hot“, kamen prächtig an. Mit einem gemeinsam gesungenen Kanon über den Genuss von Sauerkraut fand ein gelungener Abend einen stimmungsvollen Ausklang.

 
 

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