SPD-Groß-Bieberau nimmt Stellung zum Bericht des Bürgermeisters
Zur Nachbereitung der letzten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am vergangenen Montag trafen sich Mitglieder von Vorstand und Fraktion der Groß-Bieberauer Sozialdemokraten zu einer gemeinsamen Sitzung. Vor allem die Mitteilung von Bürgermeister Edgar Buchwald, dass nunmehr die ersten Baugenehmigungen für das neue Baugebiet „Am Mühlberg“ erteilt worden seien, wurde mit großer Zufriedenheit aufgenommen. War es doch die SPD-Fraktion, die zusammen mit ihrem Koalitionspartner von der CDU dieses Baugebiet gegen den erklärten Widerstand, vor allem aus den Reihen der Freien Wähler, durchgesetzt hatte.
„Es ist dieselbe FWG, die mit allen Mitteln dieses Baugebiet verhindern wollte und die sich jetzt den Kopf über die vermeintlichen Folgen des demografischen Wandels in Groß-Bieberau zerbricht. Aus dieser politischen Unglaubwürdigkeit werden wir die Freien Wähler nicht entlassen“, zeigt sich Weber entschlossen, dieses Thema präsent zu halten. „Neben den positiven Folgen für die Stadtentwicklung haben SPD und CDU mit der Bereitstellung von rund 60 Baugrundstücken die Voraussetzungen für ein Investitionsvolumen von weit über 10 Mio. Euro geschaffen, das überwiegend dem einheimischen Baugewerbe zugute kommt und mithilft, Arbeitsplätze in dieser Branche und in der Region zu sichern“, so Weber weiter. Nicht übersehen werden dürfe nach Meinung der SPD außerdem, dass es dem Bürgermeister gelungen ist, in Verbindung mit der Anbindung des Baugebietes an die L 3106, für eine Verkehrsberuhigung am Ortsausgang nach Fischbachtal zu sorgen und damit auch für mehr Verkehrssicherheit in der Lichtenberger Straße.
Großen Anklang fand außerdem bei den Sozialdemokraten die Nachricht des Bürgermeisters, die Kerb wieder im Stadtzentrum stattfinden zu lassen, womit sich die Beharrlichkeit der Genossen jetzt endlich ausgezahlt hat. Bedurfte es in den letzten 10 Jahren doch mehrerer Anläufe der SPD-Fraktion im Stadtparlament, den Festbetrieb auf den Marktplatz zurück zu holen, wo er bis in die späten 60-er Jahre seinen traditionellen Platz neben der evangelischen Kirche hatte. „Die Kerb ist im Ort, dort, wo sie hingehört. Es ist dem Verhandlungsgeschick von Bürgermeister Edgar Buchwald zu danken, dass das wichtigste Fest der Stadt wieder in der Ortsmitte gefeiert werden kann und mit Sicherheit an Attraktivität gewinnen wird“, äußerte sich hocherfreut SPD-Vorsitzender Axel Goldbach, der auch Mitglied im hiesigen Kerbverein ist.